Ein Besuch in der Medina-Moschee

Am 7.7.2017 besuchten meine Frau und ich die neue Medina-Moschee in der Finsterwalder Straße. Wir folgten dabei der Einladung eines in einer Reinickendorfer Kirchengemeinde aktiven ehemaligen Lehrers.


Mit einer Gruppe von ca. 12 Personen waren wir pünktlich vor Ort. Der Anfang des Gebetes verzögerte sich und wir wurden im Garten mit Tee bewirtet. Ein netter Herr (ein in Berlin geborener türkischer Bauunternehmer) unterhielt sich mit uns. Er beantwortete unsere Fragen. Bei religiösen Fragen holte er sich stets einen von 3 Imamen zu Hilfe. Nach ca. 1/2 Stunde wurden wir eingelassen.

Es versammelten sich ca. 120 Gläubige zum Gebet. Am Eingang mussten die Schuhe zurückgelassen werden. Wir männlichen Gäste durften uns hinten an die Wand des Gebetsraums stellen und wurden um Ruhe gebeten. Die Gläubigen kneten sich auf den Boden. Islamische Frauen waren nicht anwesend.

Unsere Besucherfrauen durften den Raum nicht betreten. Sie wurden – da sich der im Keller befindliche Raum für Frauen noch nicht fertig ist – in einen hinteren Raum geleitet. Dort befanden sich allerdings keine Sitzgelegenheiten.

Die Predigt wurde in Türkisch, Deutsch und Arabisch gehalten.
Anschließend fand eine Besichtigung der Räumlichkeiten mit Fragestunde statt. Die Fragen wurden von drei mehr oder weniger deutsch sprechenden Imamen beantwortet. Der Einflussreichste von ihnen konnte wenig deutsch.

Verstanden haben wir so viel, dass die Führungsgeistlichen alle 5 Jahre wieder in die Türkei gehen. Die Imame arbeiten hauptberuflich und erhalten ein Gehalt.  Die Finanzierung der Moschee soll angeblich komplett über Spenden laufen. Es soll auch keine finanzielle Unterstützung aus der Türkei stattfinden.

Die Bedeutung der Zeichen und Rituale wurde erklärt.
Frauen sollen zu Hause beten. Sie dürfen freitags nicht in die Moschee; ansonsten auch nur in den Frauenraum. Warum das so ist? Weil Allah es so will. Wo das im Koran steht? An mehreren verschiedenen Stellen (je nach Übersetzung).
Laut Aussage ist das Tragen von Kopftüchern freiwillig, aber von Allah befohlen.
Der Koran steht immer über den weltlichen Gesetzen.

Mein Fazit: Mit Sicherheit gibt es eine ganze Anzahl von eingebürgerten muslimischen Mitbürgern. Der Moscheeverein fördert keinesfalls die Integration, sondern schafft eine unvereinbare Parallelgesellschaft.

Klaus-Dieter Meckes

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Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat ist um 19 Uhr Stammtisch-Treffen von Interessenten und Mitgliedern im Restaurant Maestral, Eichborndamm 236, 13437 Berlin. (Telefonische Anfragen unter Tel. 030 / 40 37 56 55) Siehe auch Termine !

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