Warum die Null-Toleranz-Politik absolut richtig ist

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17.11.2017
Autor: K.F.

Warum die Null-Toleranz-Politik absolut richtig ist

Als ich fast 9 Jahre alt war, bekam ich meinen ersten Pflegebruder, der war 6. Es kamen in den nächsten Jahren noch 2 weitere hinzu, zum Zeitpunkt der Aufnahme in meine Familie bereits 9 bzw. 12 Jahre alt.
Alle hatten eines gemein: sie hatten ihre Eltern als nicht vertrauenswürdig erlebt. Der erste war schwer misshandelt und vernachlässigt worden, der zweite, als Kind einer alleinerziehenden alkoholkranken Mutter, vernachlässigt, der dritte vom Stiefvater schwer misshandelt, von der Mutter nicht verteidigt.
Jedes dieser Kinder arbeitete seinen Mangel an Vertrauen anders ab. Der erste hortete Lebensmittel auf seinem Schrank, und zwar nichts, was man wirklich hätte essen oder zwischendurch naschen könnte; er versteckte Backpulver, Margarine, Kräutermischungen für Salatsoßen und ähnliches Zeug. Daran konnte man erkennen, dass es sich um ein zwanghaftes Verhalten handelte, nicht um den Wunsch, diese Dinge für sich zu haben, um sie wirklich zu essen. Wie ein kleines Tier schleppte er alles in seine Höhle, was er bekommen konnte. Kein Wunder, da er kein Vertrauen darin hatte, stets versorgt zu werden.
Der zweite war ein Provokateur, der permanent alle Grenzen austestete, keine Regeln anerkennen wollte und alles tat, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen.
Der dritte war mit seinen 12 Jahren bereits ziemlich vernünftig und verständig, landete seinen großen Wurf dann aber mit 15: eine geladene Pistole, mit der er einen Mitschüler bedrohte. Dass er nach den schweren Misshandlungen, die er durch den Stiefvater erlebt hatte, langfristig nicht unbewaffnet blieb, war nachvollziehbar, aber nicht tolerabel.

Meine beiden älteren Brüder und ich, also die leiblichen Kinder der Familie, waren nie geschlagen oder angebrüllt worden. Meine Eltern haben immer mit uns geredet, uns alles erklärt, übertrieben autoritäre Erziehung war nie notwendig, wir waren verständig und vernünftig.
Das lag sicherlich auch daran, dass wir unsere Eltern immer als zuverlässig erlebt hatten. Was versprochen wurde, wurde gehalten, wir waren immer versorgt und wurde nicht allein gelassen.
Gegenüber den Pflegekindern haben meine Eltern zum Glück – vielleicht instinktiv – gewusst, wie sie mit all den Macken und Störungen umgehen mussten. Es mag hart klingen, da diese Kinder für ihr Schicksal nichts konnten, aber der richtige Weg war Strenge, in jeder Beziehung.
Jedes ausgesprochene Versprechen musste gehalten werden, um sich das Vertrauen dieser Kinder zu erarbeiten, und dazu gehört es auch, dass angedrohte Strafen durchgeführt werden müssen. Keine Ausnahmen, keine Gnade. Jede Abweichung zwischen Drohung und Handlung wurde als Schwäche ausgelegt, als Lüge oder Unzuverlässigkeit.
Jede Strafe, die wie angekündigt durchgeführt wurde, führte dagegen zu mehr Respekt, mehr Vertrauen, denn man erwies sich dadurch als zuverlässig.

Unsere Familie wurde von einem Psychologen betreut, denn die Pflegschaften liefen über eine Stiftung im Rahmen eines Forschungsprojekts.
Der Professor, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand, war natürlich sehr links. Das sind die ja alle, wie´s scheint.
Mein zweiter Pflegebruder war mittlerweile in der Schule durch sehr schlechtes Benehmen aufgefallen, störte im Unterricht, machte seine Hausaufgaben nicht usw. Daher hatten meine Eltern mit den Lehrern einen Weg erarbeitet: ein Heft, in das die Lehrer täglich eintrugen, wie er sich benommen hatte, und das er täglich zu Hause vorlegen musste.
Das funktionierte ein paar Wochen ganz gut, sein Verhalten besserte sich, und dann kam der Professor zur Supervision zu uns. Er fand das furchtbar, das war viel zu viel Kontrolle, Druck, Autorität usw., und er schlug vor, das doch mal wieder zu lassen.
Meine Eltern kamen nicht dazu, den Kopf darüber zu schütteln, denn es war tatsächlich mein Pflegebruder, der regelrecht aufschrie, nein, ohne das Buch könnte er sich nicht zusammenreißen, das bräuchte er unbedingt.

Man muss einfach anerkennen, dass Menschen Grenzen brauchen. Bei gesunden Kindern aus einer zivilisierten Gesellschaft müssen die nicht mit Stacheldraht abgesteckt werden, aber eine Anleitung, was richtig und was falsch ist, brauchen alle. Die Grenzen zu kennen gibt einem die Sicherheit, stets zu wissen, ob man sich im Rahmen dessen bewegt, was erlaubt und in Ordnung ist, oder eben nicht.

Unsere Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass wir uns selbst dísziplinieren und Selbstbeherrschung üben. Aggression zu zeigen und gewalttätig zu werden, ist in unserer Kultur ein Zeichen von Schwäche.

Die Zuwanderung von Menschen aus Kulturen, in denen das anders ist, stellt uns vor eine große Herausforderung. Menschen aus arabischen und afrikanischen Ländern sehen das nämlich ganz anders, Aggression und Gewalt sind bei ihnen Zeichen von Stärke. Selbstbeherrschung hat offenbar keinen gesteigerten Wert für sie.

Seit einigen Monaten hören wir von sogenannten „kultursensiblen Urteilen“, wenn sie straffällig werden und Gerichte sie ausgesprochen mild verurteilen.
Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Das ist absolut kontraproduktiv.
Eine Bewährungsstrafe z.B. hat weder den Effekt, sie einzuschüchtern, noch erzeugt sie Dankbarkeit und die Bemühung, eine Chance zu nutzen, die ein letztes Mal gewährt wird. Sie wird als Freispruch betrachtet.
Laut einer Umfrage wünschen sich ca. 50% der in Deutschland lebenden Türken einen starken Führer als Regierenden, sie halten nichts von Demokratie. Sie halten sogar mehr von der Scharia als vom Grundgesetz.

Diese Menschen haben an eine Regierung ziemlich genau den Anspruch, den meine Pflegebrüder an meine Eltern hatten: Zuverlässigkeit soll durch Härte und Strenge bewiesen werden, alles andere wird als Schwäche ausgelegt.
Somit wäre ein echtes „kultursensibles Urteil“ eines, was sie gnadenlos hart bestraft, niemals Ausnahmen macht, keine Toleranz von Fehlverhalten zeigt und somit ihrem Bedürfnis nach starker, zuverlässiger, vertrauenswürdiger Führung gerecht wird.
Die Null-Toleranz-Politik wäre somit ein echter Beitrag zur Integration.

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